Brandschutz in Burg-Reuland

Adresse :

Feuerwehrhalle BURG-REULAND
Peckeneck, Burg-Reuland, 49
4790 BURG-REULAND
Tel. : 080/32 99 00

Allgemeine Angaben:

Notruf : 100 oder 112


Die Gemeinde BURG-REULAND verfügt über keinen eigenen Ambulanzdienst.

  • Oberfläche des beschützten Gebietes : 10.895 ha
  • Bewaldete Oberfläche : 3.783 ha
  • Anzahl Dörfer : 24
  • Anzahl der Einwohner : 3.805
  • Anzahl der Feuerwehrleute : 32
  • Anzahl der Feuerwehrfahrzeuge : 5

Möchten Sie die Internetseite der Freiwilligen Feuerwehr Grüfflingen besuchen so klicken Sie auf:

www.gruefflingen.net

Aufgaben

Der Feuerwehrdienst erfüllt die Aufgaben, die laut dem ministeriellen Rundschreiben vom 29. November 1967, vervollständigt durch das Rundschreiben vom 17. Dezember 1970 vorgesehen sind :

  • jegliche Arten von Bränden und Feuer
  • Transport und Hilfe für einen Erstickenden oder einen Ertrinkenden/eventuell mit Sauerstoffzufuhr 
  • Explosionen
  • Person, die in einem Fahrstuhl eingeschlossen ist  
  • Person, die auf einem Dach geflüchtet ist (u.a. ein Geistesgestörter)  
  • Rettung von verschütteten Personen  
  • Rettung einer Person, die unter oder in einem Fahrzeug eingeklemmt ist  
  • Nottransport eines Kranken oder eines Unfallopfers, das sich auf öffentlicher Straße oder auf öffentlichen Plätzen befindet  
  • Befreiung einer Person, die durch Elektrizität verletzt wurde  
  • Befreiung eines Kanalarbeiters (bei Erstickungsanfall)  
  • Rettung einer Person aus einer Zisterne, aus einem Kanal oder aus einem Weiher usw.  
  • Bei Versperrung der Zufahrtswege mit Gefahr für Personen und Güter  
  • Befreiung von eingeklemmten Personen in einer Maschine   
  • Leeren und Auspumpen von überschwemmten Kellern (infolge  von Überschwemmungen oder eines Bruches einer unterirdischen Wasserleitung)  
  • Eingriff bei schädlichen Gasausbrüchen in Wohnhäusern  
  • Bei Dampfausbruch in Wohnhäusern  
  • Bei überhitzten Heizöfen  
  • Entlüftung von Räumen, die durch Rauch oder Gas erfasst worden sind oder die Entlüftung von Gefrierräumen  
  • Intervention bei einem Flugzeug in Schwierigkeiten  
  • Intervention bei Überschwemmungen und Katastrophen  
  • Neutralisation von ausgetretenen Benzin- Mazout- oder säurehaltigen Flüssigkeiten  
  • Suche von radioaktiven Quellen, die eine Gefahr für die Bevölkerung darstellen können (diese Bestimmungen sind gemeinsam festzulegen durch den Herrn Innenminister und den Herrn Gesundheitsminister, laut Königlichem Erlass vom 28. Februar 1963)  
  • Neutralisation oder Vernichtung von Bienen und Wespenschwärmen.

 

Verfahren

In Notfällen rufen Sie bitte die Nummer 080/32 99 00.
In dringenden Notfällen rufen Sie sofort die Nummer 100 oder 112 an.
In allen Notfällen versuchen Sie Ihre Angaben möglichst  ruhig, klar und komplett durchzugeben, damit eine schnelle und angepasste Hilfe geleistet werden kann.

Anzugeben sind : 

  • Die Art der Intervention (Wohnhausbrand, Kaminfeuer, brennendes Auto,  Verkehrsunfall,  bei Gas -und Rauchvergiftungen von Personen z.B. im Badezimmer, usw.
  • die genaue Ortsangabe der Intervention (Gemeinde, Ort, Straßenname, Hausnummer und genauer Anhaltspunkt, Kilometerstein, Autobahnrichtung oder Nationalstraßenname, usw.
  • Die Ausmaße des Unfalls oder des Schadens
  • Anzahl Personen, die in Gefahr sind
  • Anzahl Unfallopfer und Ihr Zustand

Wenn die Situation es Ihnen erlaubt, dann postieren Sie jemand am Eingang des Hauses, des Grundstückes oder an der Einfahrt einer Straße, um auf den Unfallort hinzuweisen.

Die beiden Telefonnummern 100 und 112 sind GRATIS.

Jeglicher Missbrauch vorgenannter Telefonnummern ist polizeilich strafbar.



Wenn die Situation es Ihnen erlaubt, dann postieren Sie jemand am Eingang des Hauses, des Grundstückes oder an der Einfahrt einer Straße, um auf den Unfallort hinzuweisen.

Geschichte der Feuerwehr

In der Gemeinde Burg-Reuland wird am 1. April des Jahres 1913 per Ortsstatut eine Pflichtfeuerwehr eingerichtet.
In einem achtseitigen "Ortsstatut betreffend die Einrichtung des Feuerlöschwesens in der Landgemeinde Reuland" ist von der Leitung des Feuerlöschwesens über die Gestaltung der Pflichtfeuerwehr und deren Aufgaben, der Pflichten im Brandfalle, der Pflicht der Einwohner zur Gespann- und Wagengestellung, der Pflichten der Bewohner einzeln gelegener Gehöfte und Inhaber gewerblicher Anlagen, der Beaufsichtigung und Kosten des Feuerlöschwesens, sowie die Unfall- und Krankenfürsorge der Mitglieder bis zur Aufstellung der Listen der Feuerwehrpflichtigen alles genau geregelt.

Über die Gründung der Burg-Reulander Wehr als "Freiwillige Feuerwehr" ist aus den Akten des ehemaligen Regierungsbezirkes Aachen nichts mehr zu erfahren.  Vermutlich erfolgte sie aber nach Ende des 1. Weltkrieges (1918), seitdem die Gebiete Eupen-Malmedy zu Belgien gehören.

Zur Ausstattung

In Ausstattung und Ausrüstung nimmt unsere Wehr keinen Spitzenplatz ein.  
Aber Mut und Einsatzbereitschaft der hiesigen 32 Wehrleute macht manches wieder wett, was an Geräten und Fahrzeugen fehlt.

Gegenüber jener Ausstattung mit der noch vor einigen Jahrzehnten in dem Zuständigkeitsbereich Reuland der Rote Hahn bekämpft wurde, ist der Fahrzeug und Gerätepark durch viel Improvisationswille geradezu fortschrittlich geprägt worden.

Bis Ende der 70er Jahre war ein Löschfahrzeug das einzige Hilfsmittel im Einsatz.
Ein altes Fahrzeug aus den 50er machte die Truppe seinerzeit mobil.

In den 80er Jahren rückt die Feuerwehr Burg-Reuland mit 3 Tanklöschfahrzeugen und zwei älteren Tragkraftspritzen zu Brandbekämpfungsmaßnahmen aus.
Das vierte Fahrzeug, ein Tankwagen kommt Ende 1987 hinzu und so sind auch die Löschwasserprobleme in Vergessenheit geraten.

Die neue Feuerwehrhalle - Einweihung am 24. August 1984

Im Jahre 1984 und 1985 haben die Mitglieder der Feuerwehr in eigener Regie in ihrer Freizeit, unentgeltlich, die Vergrößerung der Feuerwehrhalle fertiggestellt.  Das Material wurde zum Teil von der Gemeinde finanziert.


Brandverhütung

Die Feuerwehr hilft, vorbeugen müssen Sie !

Was ist zu tun, bevor es brennt ?

  • vorsichtig mit offenem Feuer umgehen
  • sorgfältige Handhabung von brennbaren Flüssigkeiten und brennbaren Gasen
  • unter Treppen bzw. in Treppenhäusern kein brennbares Material lagern
  • Zu- und Ausgänge, Durchfahrten, Durchgänge, Treppen, die den Bewohnern als Fluchtwege und der Feuerwehr als Angriffswege dienen können, freihalten
  • Brandschutztüren, Türen in Fluren und zu Treppenräumen immer geschlossen halten, aber niemals abschließen. (Gefährlich ist es, diese Türen durch Feststellen oder Festklemmen offen zu halten, weil sich dann Feuer und Rauch ungehindert ausbreiten kann)
  • Sich über die kürzesten Fluchtwege ins Freie vergewissern, so wie über die Bedienung der im Bereich befindlichen Feuerlöschgeräte
  • In Öllageräumen keine anderen brennbaren Stoffe und Materialien lagern
  • Vorhandene Löschgeräte regelmäßig, mindestens alle zwei Jahre überprüfen lassen
  • Eingriffe unsachgemäßer Art in elektrischen Anlagen unterlassen (Auch Feuerungsanlagen)
  • Bei elektrischen Geräten für ausreichenden Wärmeabfluss sorgen (Fernsehgeräte nicht in engen Schränken installieren)
  • Elektrische Haushaltsgeräte (Bügeleisen, Heizgeräte, Tauchsieder usw.) beim Betrieb überwachen
  • Zugänge zu den elektrischen Verteileranlagen, Gashaupthähnen unbedingt freihalten
  • Laufende Temperaturprüfungen bei Heueinlagerungen um Folgebrände zu vermeiden

Brandbekämpfung

Was ist zu tun, wenn es brennt ?

Was ist zu tun, wenn sie durch einen Brand bedroht sind, Selbsthilfemaßnahmen erfolglos bleiben oder nicht möglich sind, und der Weg ins Freie durch Feuer und Rauch versperrt ist ?

  • Bewahren Sie Ruhe !
  • Schließen Sie die Fenster und Türen !
  • Alarmieren Sie sofort die Feuerwehr !
  • Versuchen Sie, sonstige Öffnungen und undichte Stellen gegen Raucheintritt abzudichten
  • Machen Sie sich sofort bemerkbar
  • Suchen Sie einen Raum auf, der von der größten Gefahr am weitesten entfernt ist, aber für die Rettungsarbeiten so leicht wie möglich zugänglich ist
  • Warten Sie die Anweisung und Maßnahmen der Feuerwehr ab

Was ist zu tun, wenn es in Ihrer Wohnung brennt, eigene Maßnahmen erfolglos bleiben, der Weg ins Freie noch sicher zu begehen ist ?

  • Bewahren Sie RUHE !
  • Schließen Sie die Tür des Brandraumes !
  • Verlassen Sie mit Ihren Familienmitgliedern die Wohnung !
  • Alarmieren Sie die Feuerwehr !
  • Informieren Sie Ihre Nachbarn !
  • Laufen Sie nicht weg.  Weisen Sie die Feuerwehr ein.  Stellen Sie sich für Fragen der Feuerwehr zur Verfügung.

Liebe Gemeindemitglieder, wir von der Feuerwehr glauben bei der Beachtung dieser aufgeführten Grundsätze dem Risiko "Roter Hahn" bedeutend vorgebeugt zu haben.

Sie schützen damit Ihr persönliches Hab und Gut, und reduzieren die oft schwierigen Einsätze Ihrer Wehr und die damit verbundenen Kosten auf ein Minimum.

Ihre Freiwillige Feuerwehr Burg-Reuland.