Konstruktiver Abschluss des Forums "100 Dörfer - 1 Zukunft !"

Diese Broschüre beinhaltet die Projektstudie als wichtigen Vorgang zur allgemeinen nachhältigen Verbesserung einer gesamten Region.

Es wird die "Ist-Situation" skizziert und dokumentiert.
Neben Natur -und Kulturerbe bilden die Verbesserungen der Lebensqualität und des Lebensraums sowie die Aufwertung der doch recht negativen geoprafischen Lage die Schwerpunkte.

In der Gemeinde BURG-REULAND fand am Donnerstagabend, dem 12. Dezember 2002 der Abschluss des Diskussionsforums "100 Dörfer - 1 Zukunft" statt.  Das Ziel dieses Forums war vorrangig die bessere Koordination von den bereits bestehenden Gremien und Vereinen, damit unnötige und hemmende Überschneidungen endlich der Vergangenheit angehören.  Dies dient als Grundlage um eine gemeinsame Zielsetzung mit nachhaltigem Charakter verwirklichen zu können.  Da die Bevölkerung der Gemeinde allmählich veraltert und wir dadurch eine hohe Abwanderungsrate zu beklagen haben und unser Gebiet als strukturschwach gilt, ist eine lokale Aktionsgruppe ins Leben gerufen worden bestehend aus lokalen Vereinen, Institutionen, Wirtschaftspartner und Gilden, die ein entsprechendes Rahmenprogramm erstellen sollen indem gezielt vernetzte Projekte angeregt und ausgearbeitet werden können.

Das Leader+-Programm "100 Dörfer - 1 Zukunft" betrifft alle Interessengruppen des ländlichen Raumes wie z.B. die Ländlichen Gilden, die Landfrauen, die KLJ, die durch eine Stimme im Vorstand der LAG "100 Dörfer - 1 Zukunft" vertreten sind, deren Präsident Herr Marc SCHRÖDER, Agronom beim "Ostbelgischen Bauernbund" ist. Die Schwerpunkte der Initiativen des Entwicklungsprogramms sind die "Landwirtschaft", die "Holzwirtschaft" und der "Tourismus".  Bei der Landwirtschaft wird nach Alternativen gesucht um den kleineren Betrieben ein zusätzliches Standbein zu sichern z.B. in dem man versucht die Herstellung und den Vertrieb von Spezialitäten der Region

zu vermarkten.  Bei der Holzwirtschaft will man auf die Qualitäten des einheimischen Rohstoffes aufmerksam machen wie z.B. die Information der Betriebe über neue Produkte und Techniken oder die Informationen der Verbraucher über die Einsatzmöglichkeiten der Hölzer aus Eifel und Ardennen sowie die Verbesserung der Zusammenarbeit zwischen holzverarbeitenden Betrieben.  Was den Tourismus betrifft verfolgt man das Ziel einer verstärkten Inwertsetzung des Potentials der Natur sowie durch eine gezielte Nischenpolitik in den Bereichen Kulturerbe, Sport, Entspannung und Events zusätzliche Gäste in unsere Gegend zu locken, z.B. durch eine Vernetzung der regiontypischen Angebote durch eine sogenannte Landschaftsstraße oder durch vorantreiben von regionalen Spezialitäten sowie Urlaub auf dem Bauernhof und um dies zu erreichen ist die Mitarbeit von allen Betroffenen der Region erforderlich.