Über Feldwege gelangen wir zur St. Quentinus Kapelle in Alster. 
Sie liegt in der Mitte der Reuländer Ortschaft.

Alster muß mit zu den ältesten Kulturstätten des Eifel-Ardennen-Gebietes gezählt werden, denn aus verschiedenen Funden kann man erkennen, dass der kleine Ort schon sehr früh von seßhaften Menschen bewohnt wurde.

Auf Anordnung des preußischen Kulturministers wurden 1862 Grabungen durchgeführt.  In jenem Jahr wurden auf "Mertesheide" 6 Grabhügel aufgedeckt, wobei Tonscherben, ein versilbertes Erzgefäß in der Art eines Doppelbechers und Steinsärge gefunden wurden.

Bis zum Jahre 1907 hatte Alster nur ein dem hl. Quentinus geweihtes Heiligenhäuschen, das die Dorfbewohner dann durch eine kleine Kapelle ersetzten

Wegekreuze

Inschrift :"Errichtet zur Verehrung der hl. 5 Wunden für die Verstorbenen."
Inschrift : "Gelobt sei Jesus Christus".