Das Marx-Haus

In der Dorfmitte das wunderschöne alte restaurierte Marx-Haus im Triererstil.

Es ist ein stolzes Alter und eine bewegte Geschichte auf die das Marx-Haus in Dürler zurückblicken kann.  
Nach mehreren Besitzerwechseln wurde das Haus im Jahre 2000 von Herrn Philipp Gonay liebevoll retsauriert um so den Erhalt der Ursprünglichkeit des Gebäudes zu erhalten.

Das Gebäude ist mindestens 250 Jahre alt und wurde wahrscheinlich im 18. Jahrhundert während der österreichischen Herrschaft über Belgien erbaut.  

Seit dem Jahre 2001 ist das alte Marx-Haus als Ferienhaus anerkannt.

Das Marx-Haus ist ein typisches Gebäude im Trierer Baustil.

Bei dieser Stilrichtung besteht eine einheitliche Anordnung der Zimmer, das Wohnhaus ist pro Stockwerk in vier Zimmer eingeteilt.  
Der Giebel weist im Allgemeinen außer einer oder zwei Luken auf Höhe des Speichers keine Fensteröffnungen auf.  
Die Türen, Tore und Fenster befinden sich allesamt in regelmäßiger Anordnung in der nach Süden oder Osten gedrehten Fassade.

Zur Wetterseite hin schließen sich dem Haus die Stallungen, dann die Scheune und schließlich die Pferde -und Schweinestallungen an.

Für die Anordnung der Wohnräume kann man eine allgemein gültige Regel aufstellen : Der Eingang des Hauses führt direkt in die Küche, in der sich eine Kochstelle, die Kaminöffnung, das steinerne Becken in der Fensterlaibung sowie die Treppe zum Obergeschoss oder zum Keller befindet.  Neben der Küche gibt es eine Küchenkammer, die als Vorratsraum genutzt wurde.  Hinter der Küche befindet sich die Wohnstube, die von der Küche aus geheizt wurde.  
Im Obergeschoss befanden sich die Schlafzimmer.  
Typisch für diesen Baustil im St.Vither Land und Umgebung ist außerdem die Umrahmung der Fensteröffnungen mit Eichenholz-, Baustein- oder Buntsandsteingewänden. 

Die Mauern des Hauses sind verputzt und weiß gekalkt.
Als Dachdeckung ist die sogenannte Altdeutsche Deckung mit Schieferplatten vorherrschend.

Der zweite Baustil, der in unserer Gegend häufig vorkommt ist das Ardennerhaus.  Diese Häuser sind mit dem Giebel nach Süden hin gerichtet.  Die Zimmer befinden sich in einer Reihe entlang des Giebels, der viele Öffnungen aufweist.  
In der Wallonie ist dieser Baustil vorherrschend.


Das Wohnhaus Marx ist von einem Schafstall, einem ehemaligen Stall und einer Scheune umgeben.  Auch diese Räume wurden restauriert und bekamen neue Funktionen zugeordnet.
Im ehemaligen Stall des Hauses wurde ein, den heutigen Standards entsprechendes Bad eingebaut, das von der Ferienwohnung aus zugänglich ist.  Die Restfläche von knapp 10 mal 5,5 Meter wurde betoniert und mit einem Holzboden ausgelegt.  Dort befindet sich die heutige Schreinerwerkstatt des jetzigen Besitzers.  Die Fläche über der Werkstatt, die ehemalige Scheune wurde mit neuen Trennwänden versehen und zu einer Wohnung umgeändert.  
Das hintere Scheunentor wurde mit einem Eichenfensterelement versehen und bildet jetzt den Zugung zu der Wohnung.  
Aus dem früheren Schafstall wurde ein Raum zur Holzlagerung.

Die Küche
Das Schlafzimmer
Die Nordseite