Schirm, Hohenbusch und der Windhof

Grüfflingen Schirm

Die Franken, welche um 400 n. Chr. unser Land in Besitz nahmen, gründeten die Orte mit der Endung –ingen.  So entstanden in den Jahren von etwa 400 bis 650 n. Chr. in unserer Gegend 10 Dörfer, deren Namen auf –ingen enden : Büllingen, Mürringen, Hünningen (bei Büllingen und bei St.Vith), Neidingen, Eibertingen, Iveldingen, Maldingen, Aldringen und Grüfflingen. 
In den Urkunden und Schriftstücken vergangener Zeit finden wir verschiedene Schreibweisen des Ortsnamens, so z.B. : Grimelingen, Grumelingen, Grofflingen, Grymelyngen oder Grymelinghen. 
Erstmals erwähnt wird der Ort im Jahre 1495 und zwar in einem Dokument betreffend Abgabe des Hardzehnts (Steuer) an den Herrn von Reuland.

In seinen „Sagen und Geschichten aus der Westeifel“ schreibt Matthias Zender der Ort Grüfflingen sei entstanden, als der Nachbarort Weffgen durch die Pest ausgerottet wurde und die Überlebenden sich hier niedergelassen hätten.  Dies trifft jedoch nur für den Ortsteil „Schirm“ zu, wo sich die aus Weffgen stammende Familie beim Schirm niederließ.

Der Windhof

Berühmt berüchtigt war der Ortsteil Windhof in der Zeit zwischen den beiden Weltkriegen und bis etwa 1947.  
Ein geheimnisvolles Lichtlein erschien verschiedenen Menschen, die sich abends, zu Fuß, wie früher üblich, auf dem Weg am Windhof vorbei befanden.  Diese Menschen sahen plötzlich ein Lichtlein neben sich auf und ab tanzen und es begleitete sie, bis sie anfingen zu beten oder den Rosenkranz aus der Tasche zogen.  In dem Augenblick verschwand das Licht unter heftigem Stöhnen.  Dieses Phänomen konnte nie zufriedenstellend geklärt werden, jedoch mag so mancher Jugendliche hier auch eine Anregung zu einem Schabernak gefunden haben.

Hohenbusch

Seit jeher gab es im Ortsteil „Hohenbusch“ ein Gasthaus.  
Früher stand hier ein sogenanntes „Eierhäuschen“ mit Pferdestärke und diente den Fuhrleuten und deren Tieren als Rastplatz.  Der aus den Niederlanden stammende Wim Bruin errichtete hier im Jahre 1977 einen Campingplatz wo sich in der Hochsaison über 1000 Touristen tummeln.  Mittlerweile entstand in dem ehemaligen Gasthaus ein getrennt geführtes Appart-Hotel.  180 Stellplätze sind auf dem Gelände untergebracht davon sind 125 Jahresstellplätze und die restlichen 55 bieten Platz für Camper, die auf der Durchreise sind oder bzw. kürzere Aufenthalte.  Es gibt ein beheiztes Schwimmbad (von Ende Mai bis September), Whirlpool, ein kleiner Streichelzoo un ein Aufenthaltsraum, in dem regelmäßig Aktivitäten angeboten werden. Es gibt ein Restaurant sowie einen kleinen Supermarkt.