Geschichtliche Bauwerke und Pfarrleben

Im Jahre 1688 wird die Kapelle zu Ehren des hl. Baptista erstmals erwähnt. Im Jahre 1776 wurde sie durch einen Neubau ersetzt.  
Die Kapelle diente nach 1927 als Vereinshaus und Probelokal für den Kirchenchor wurde jedoch durch Kriegseinwirkung immer mehr in Mitleidenschaft gezogen, so daß die Kapelle in den 50 er Jahren abgerissen wurde.  Am 31. August 1926 wurde das heutige Gotteshaus die „St.Johannes Kirche Maldingen“ an der Hauptstraße durch den Lütticher Weihbischof Ludwig Joseph Kerkhofs eingeweiht.  
Dieser massive Steinbau hat drei Schiffe und an der südwestlichen Ecke über dem Eingang einen hohen, mit barockem Helm, gekrönten Turm.  Im Innern bilden, außer Hauptaltar aus schwarzem Marmor, das herrliche Netzgewölbe und die wunderbaren Glasfenster einen wahren Blickfang und der Friedhof liegt in unmittelbarer Nähe.

Früher war das Läuten der Glocke ein wichtiger Orientierungsbegriff, denn niemand hatte eine Uhr.

Ostermontag 1959 wurde die neue Glocke für Maldingen durch Herrn Dechant Breuer Joseph getauft.  Sie ist verziert mit den Bildern der beiden Schutzheiligen der Kirche, nämlich Johannes der Täufer und die hl. Luzia.  Am 13. November 1988 wurden 2 neue Glocken von Dechant Dr. Aloys Jousten aus St.Vith eingeweiht zur Verschönerung des Kirchengeläuts.

Wahrscheinlich war dieses Kreuz ein Pestkreuz, denn Maldingen ist öfters von der totbringenden Seuche heimgesucht worden und der schöne Bildstock steht heute noch neben der Sakristei an der Maldinger Kirche.

 

 

Das Kriegerdenkmal an der Kirche in Maldingen.

Während des Krieges 1914 -1918 starben 6 Soldaten.
Während des Krieges 1940 -1945 starben 15 Soldaten und 4 Zivilopfer.