Das Weistervenn

 

Das sogenannte Weistervenn ist ein Feuchtgebiet, das südlich an das Brauvenn, westlich an die Ortschaft Commanster (alte Grenze zwischen Preussen und Belgien), nördlich an Kapellen und östlich an den Fakenweg und Grossrost Dorf Weisten grenzt.  
Es besteht aus Staats- und Gemeindewäldern sowie einigen Privatparzellen.

In der Nähe des Quellgebietes des Weister Baches – bei Hof Kretels – stehen die größten und dicksten Douglasien Belgiens.  
Sie haben eine Länge von bis zu 50 Metern, einen Inhalt von bis zu
17 Kubikmetern pro Stück und stehen dort seit etwa 115 Jahren.

Zum Bau der Schule in Braunlauf um 1905 wurde ein Teil der Ländereien an Privatleute verkauft.

Das zum Dorfe Weisten gelegene Ödland wurde im Jahre 1911 unter der Leitung von Cornelius Stump und der Mitarbeit vieler wallonischer und heimischer Leute mit Dränagen versehen.  Heute wird es von Gemeinde-Eingesessenen als Pachtland bewirtschaftet.

Erwähnenswert wäre noch, dass sich auf dem Weg vom Jagdhaus in Richtung Commanster eine „Saure-Regen-Station“ befindet.