Touristinfobüro Burg-Reuland

Das Touristinfobüro ist im Kulturhaus in Burg-Reuland, von-Orley-Straße, 24 eingerichtet ....

Touristinfobüro Burg-Reuland

Kulturhaus, 
Burg-Reuland, von-Orley-Straße, 24
4790 BURG-REULAND
Tel. : 080/329 131
E-Mail : info@reuland-ouren.be

Präsident : Herr André KLEIS, Lengeler, Mühlbachstraße, 51  4790 BURG-REULAND
                 E-Mail : andre_kleis@yahoo.de 

Schriftführerin : Frau Vanessa GREVEN

Kassiererin : Frau Marianne MÜLLERS 

 

Verkehrsverein Reuland-Ouren :


Präsident : REUTEN Helmuth, Maspelt, Donatusstraße, 14 4791 BURG-REULAND
E-Mail : helmuthreuten@belgacom.net

Schriftführer : Hansi KRINGS, Maldingen, 61a 4791 BURG-REULAND
E-Mail : johann.krings@swing.be


Touristinformationsbüro
Wanderkarten, Fahrradkarten - Ravel-Strecke, touristische Führungen, Auskünfte Hotels, Ferienwohnungen, Vermietung Grillhütte in Burg-Reuland

Burg-Reuland, von-Orley-Straße, 24
Tel. : 080/329 131
E-Mail : info@reuland-ouren.be

Öffnungszeiten :

Während der Wintermonate ist das Tourismusbüro geöffnet dienstags, freitags und samstags jeweils von 10.00 bis 16.00 Uhr.

Während den Sommermonaten (01.05 - 14.11.) Mai, Juni, Juli, August, September und Oktober ist das Touristinfobüro an allen Wochentagen von 10.00 bis 16.00 Uhr geöffnet Montag, Dienstag, Donnerstag, Freitag und Samstag, nur am Mittwoch und Sonntag ist das Büro geschlossen.
Web-Site : www.reuland-ouren.be

Neugestaltung der Internetseite

Durch ein modernes und attraktives Layout sowie mittels der benutzerfreundlichen Bedienung hoffen die Verantwortlichen, vermehrt Feriengäste in die Gemeinde Burg-Reuland locken zu können.  
Außerdem befindet sich auf der Internetseite eine Rubrik, die über aktuelle Veranstaltungen in der Region informiert.

Die neu gestaltete Webseite finden sie im World-Wide-Web unter : www.reuland-ouren.be


RAVeL: Radwanderwege auf stillgelegten Eisenbahnstrecken

Für echte Genuss-Radfahrer empfehlen wir die Radwanderwege auf der stillgelegten Eisenbahnstrecke Auel - Oudler. Sie haben den großen Vorteil nur geringe Höhenunterschiede vorzuweisen.


Projekt der Wallonischen Region: Gemeinde Burg-Reuland hat sich beworben / Einsatz der Arbeitspferde fördern

Zugpferd bringt den Kirmesbaum

Grenzecho vom 02.08.2013 Text und Bilder von Herbert Simon

Das Zugpferd soll wieder verstärkt im ländlichen Raum zum Einsatz kommen. Dazu hat die Wallonische Region eine Kampagne gestartet. Die Gemeinde Burg-Reuland hat einen Antrag zur Teilnahme an diesem Förderprojekt gestellt. Um die Nutzungsmöglichkeiten der Arbeitspferde zu veranschaulichen, organisierte das Gemeindekollegium eigens für den GrenzEcho-Fotografen eine Kutschenfahrt mit dem M-Hof, mit Start und Ziel am Rathaus in Thommen.

Das Arbeitspferd ist im Zuge der Modernisierung der Fuhrparks zunehmend auch im ländlichen Raum aus dem Alltagsbild verschwunden.

Hier und da kommt es aber noch in der Forst- und Landbewirtschaftung zum Einsatz. Und auch anlässlich der Fastnacht spannt man die stolzen Kraftprotze gerne vor die Karnevalswagen.

Wenn im Frühjahr dieses Jahres der Landwirtschaftsminister der Wallonischen Region (WR), Carlo di Antonio, die Kampagne „Das Zugpferd im Dienst des Landlebens“ gestartet hat, so sollen mit diesem Vorstoß mehr als nur nostalgische Erinnerungen wachgerufen oder alte Traditionen wiederbelebt werden. So sieht man es jedenfalls auch in der Gemeinde Burg-Reuland. Denn dort hat das Gemeindekollegium beschlossen, sich an dieser Aktion zu beteiligen.

Fachjury wird Anfang September über den Antrag entscheiden

Burg-Reuland reichte fristgerecht zum 31. Mai 2013 die Kandidatur bei diesem Förderprojekt ein.

Die Kommune rechnet sich gute Chancen aus, dass die Fachjury, die die Anfragen Anfang September bewerten soll, die Akte aus der südlichsten Kommune der Deutschsprachigen Gemeinschaft berücksichtigen wird. Das Vorhaben ist wohlgemerkt nicht Bestandteil des Programms der Ländlichen Entwicklung (LE), mit dem Burg-Reuland eine sehr große Erfahrung hat, doch es passt zweifelsohne in dessen Zielsetzung, wie Christian Reuter von der Ländlichen Stiftung der Wallonie in Faymonville unterstreicht.

Das Landwirtschaftsministerium der WR hatte in seinem Rundschreiben an die Gemeinden unter Berufung auf erprobte Modelle im In- und Ausland selbst eine Reihe Vorschläge gemacht, wie man die Kaltblüter wieder verstärkt für die Allgemeinheit einsetzen könnte, so etwa beim Unterhalt von Grünflächen, Wegen oder Parks (Mähen und Kehren), bei der Abfallentsorgung oder etwa auch bei der Personenbeförderung.

In Burg-Reuland setzte sich das Gemeindekollegium zusammen und stellte gemeinsam mit weiteren Interessenten konkrete Überlegungen zu einer erfolgversprechenden Beteiligung an der beschriebenen Initiative an. Diese hat vorerst eine Laufzeit von drei Jahren.

Es winkt für die ersten 18 Monate ein Zuschuss der WR von 10.000 Euro auf belegte Ausgaben. Das betreffende Budget in Burg-Reuland wird, so ist dem Antrag zu entnehmen, mit 17.600 Euro beziffert, wovon dann 7.600 Euro zu Lasten der Gemeinde fallen. Doch handelt es sich hierbei um eine Anschubfinanzierung. Denn das Vorhaben soll auch über diese Zeitspannen hinaus Bestand haben, mit oder ohne Fördergelder, erklärt der zuständige Koordinator Jérôme Gennen, seines Zeichens Beauftragter des Reuländer Gemeindekollegiums.

Zwar könnte man laut Lastenheft die 10.000 Euro für den Ankauf eines oder mehrerer Pferde mitsamt Ausrüstung verwenden, doch erscheint die Variante, auf Dienstleistungen Dritter zurückzugreifen, in den Augen der Beteiligten interessanter. Ein beredtes Beispiel ist der M-Hof in Grüfflingen, der mit einer Kutschenfahrt anlässlich der Projektvorstellung den Einsatz von Zugpferden veranschaulichte.

Das Unternehmen hält übrigens Angebote für viele Anlässe, ob privater oder öffentlicher Art, bereit. Aber auch andere Personen aus der Gemeinde verfügen über Ardenner Pferde, Kutschen und Planwagen, genau wie etwa die Folkloregruppe Aldringen.

Was ist in Burg-Reuland geplant? Der Dorfkirmes wird neues Leben eingehaucht. Auf Anfrage der Bevölkerung der 23 Ortschaften wird der Kirmesbaum, den die Gemeinde zur Verfügung stellt, nächstes Jahr feierlich mit einem Pferdewagen angeliefert. Bei der Aktion „saubere Gemeinde“ soll der Müll, den die Schulkinder alljährlich im Frühjahr an den Straßenrändern, Wasserläufen und Radwanderwegen auflesen, mit Pferdewagen abtransportiert werden.

Grünstreifen an den Ravel-Radwanderstrecken mit Balkenmähern kurz halten

Die Grünstreifen links und rechts der Ravel-Radwanderstrecken sollen zweimal im Jahr mit einem Balkenmäher, der von Pferden gezogen wird, kurzgehalten werden. Vorgesehen sind ferner pädagogisch-touristische Kutschenfahrten für Schulkinder, Erwachsene und Senioren, in Begleitung eines Führers des Geschichtsvereins „Zwischen Venn und Schneifel“ oder der Audio Guides der Tourismusagentur Ostbelgien.

Die Touren mit den Kindern wären ein anschaulicher Bestandteil des Geschichtsunterrichts. Die wöchentlichen Panorama-Exkursionen des Tourismus-Dachverbandes in Burg-Reuland ließen sich gegebenenfalls durchaus auch mit Pferdekutschen erweitern.

Wie man sieht, mangelt es nicht an Ideen. Diese vorläufige Liste lässt sich zweifelsohne noch um einiges ergänzen.