Steffeshausen

Hoch über dem Ourtal liegt Steffeshausen.
Nur die Touristen, die Natur –und Wanderfreunde wissen um die noch fast unberührten Schönheiten der Natur dieses malerischen Ortes im äußersten Südosten.  Steffeshausen liegt geschmiegt am Bergeshang, auf dem linken Ufer der Our, nur knapp zehn Kilometer vom Dreiländerpunkt Ouren, in einer herrlichen Landschaft.
Heute wohnen in Steffeshausen noch +/- 122 Einwohner.

Das kleine Ourtalflüßchen läuft ausnahmsweise von Norden nach Süden und durchquert diese landschaftliche einmalige Gegend.  
Es umspült viele kleine Dörfer mit weißgetünchten Bauernhäusern und natürlichen Schieferdächern, schlängelt sich durch grüne Wiesenmatten, tiefe Täler, schöne Wälder mit wohlriechenden Eichen, Fichten, Buchen und Birken und fließt schließlich bei Wasserbillig in die Sauer.  Diese schmucke Ortschaft in nicht weit von der Bundesrepublik Deutschland entfernt.  Die erste deutsche Ortschaft auf deutscher Seite ist Winterspelt.   Felder, Wiesen und Wälder fügen sich zu einem Mosaik der Kontraste zusammen, das dem Erholung suchenden Menschen das gibt, was er unbedingt braucht : Ruhe und gesunde Luft.

 

Über das Alter und die Geschichte von Steffeshausen, ist nicht allzu viel bekannt.  Jedoch dürfte Steffeshausen mit Sicherheit seinen Nahmen von den ehemaligen Herren von Steffeshausen erhalten haben.  Der Ort begegnet uns erstmals 1214 im Namen des „Verric de Stevenshusen“.  1404 begegnen wir weiter in der Geschichte dieser kleinen Reuländer Gemeinde einem Junker Johann von Steffeshausen.  Im Jahre 1501 wird „Steveshusen“ mit acht Feuerstellen aufgeführt.  

Es gehörte zur Meierei Leidenborn in der Herrschaft Dasburg ; das zuständige Gericht war in Daleiden.

Es steht ferner außer Zweifel, dass sich mindestens seit dem Lehnswesen eine Burg in Steffeshausen erhob.  Sie wurde, wie viele andere Burgen unter französischer Herrschaft abgerissen, um mit diesen Steinen den armen Leuten Häuser zu bauen.  Als die Preußen die Herrschaft bei uns übernahmen und diesen Abbruch stoppten, war die Burg von Steffeshausen, wie ihre Nachbarin von Ouren, bereits dem Erdboden gleichgemacht.  Die Reuländer Burg dagegen überlebte teilweise.

Die Kirchen

Die Anwesenheit des hohen Adels und der Burg lassen erkennen, dass schon früh eine Kirche in Steffeshausen gestanden haben muss.  
Der schwere bruchsteinerne Kirchturm der Pfarrkirche ist weithin sichtbar.  Vermutlich hatte Steffeshausen in der romantischen Zeit – im 12.-13. Jahrhundert bereits ein schönes Gotteshaus, wovon in der heutigen Anlage noch Mauerwerk erhalten ist.  Dieses wurde, einem Zahlenstein nach, im Jahre 1565 wahrscheinlich um ein Joch erweitert. Die Kirche liegt inmitten des alten Friedhofs im Dorfzentrum.  

Schöne alte Grabkreuze sind noch erhalten geblieben.  
Die Chronik nennt als ersten Pfarrer des Ortes 1560 Jacob Relick. 1572 und 1604 hatte der Herr von Brandenburg die Collation.

Vergrößert wurde die Kirche nochmals 1891, der Sakristeibau stammt aus dem Jahre 1776.  Der einschiffige Kirchenbau mit seinem hohen Ostturm hat spätgotische Fenster, die u.a. Glasgemälde der Muttergottes, des heiligen Paulus, Petrus, Joseph, Donatus und Sebastianus zeigen. 

Ein Stein im Türsturz der Sakristei trägt die Jahreszahl 1776.  
Das Langhaus umfasste vermutlich ursprünglich nur zwei Joche, so dass sich ein quadratischer Grundriss ergab, entsprechend der bei Eifelkirchen häufigen Planform. 

Das Kircheninnere ist betont einfach und macht sogleich den Eindruck eines wohlgepflegten Gotteshauses, wo eine christliche Landbevölkerung keine Arbeit und keine Opfer gescheut hat, um es so zu erhalten, wie es seit eh und je Sitte und frommer Brauch war.

Der Hauptaltar ist ein schlichter einfacher Säulenaufbau aus dem Jahre 1721.  Das geschnitzte Antependium zeigt im Unterbau die Skapulierübergabe an den seligen Simo, Stock.

Das Skapulierfest nahm immer einen besonderen Platz im Leben der St.Peter Pfarre ein. 

 

 

Steffeshausen, das "Bergdorf" oberhalb der Our ist auch sicherlich deshalb erwähnenswert, weil diese kleine Ortschaft zwei Kirchen besitzt, wovon die erste wohl bereits im
12 Jahrhundert bestanden hat und die neuere Kirche erst vor einigen Jahren durch Herrn Pastor Schoonbroodt errichtet wurde

 

 

Kriegerdenkmal in Steffeshausen/Auel.

Während des Krieges 1914 -1918 starben 9 Krieger.
Während des Krieges 1940 -1945 starben 22 Krieger und 8 Zivilopfer.

Wegekreuz in Steffeshausen
Wegekreuz in Steffeshausen

Vereine

Fanfare "MUSICA NOVA" Auel-Steffeshausen-Ouren

Verein der Belgischen Ehrendivision

Präsident :     

STEILS Erni
Peterskirchen, Ouren 12
4790 BURG-REULAND     

Tel. : 080/32 94 25
E-Mail : ernst.steils@gmail.com


Schriftführerin :     

PEIFFER Liliane
Eichenbuschstraße, Steffeshausen, 80 
4790 BURG-REULAND 
E-Mail :nevi_l@hotmail.com 

 

Kassierer :     

VOGT Christian
Rodenborner Weg, Auel, 3
4790 BURG-REULAND     

JGV Auel-Steffeshausen

Präsident :     

RAMSCHEIDT Johannes
Eifelstraße, Auel, 54
4790 BURG-REULAND    
Tel. : 080/32 99 87 

Schriftführer :     

GOMMES Lukas
Am Ravel, Auel, 7
4790 BURG-REULAND

Kassierer :

GASS Oliver
Sandweg, Steffeshausen 18
4790 BURG-REULAND   
Tel. : 080/32 98 17
E-Mail : gassoliver@hotmail.de
Handy : 0471/542 865

Kirchenchor "ST.CÄCILIA" Steffeshausen-Auel

Vorsitzender :     

BETZ Joseph
Am Ravel, Auel, 27
4790 BURG-REULAND

 

Schriftführerin :     

DHUR Renate
Heldbergweg, Steffeshausen 39
4790 BURG-REULAND     

Tel. : 080/32 92 78

LFG Auel-Steffeshausen

Präsidentin :     

Frau KAUT-RICHTER Marie-Thérèse
Heldbergweg, Steffeshausen, 25
4790 BURG-REULAND     

Tel. : 080/32 97 62


Schriftführerin :     

Frau FREICHELS Gerda
Sandweg, Steffeshausen, 22
4790 BURG-REULAND     

Tel. : 080/32 99 81

 

Kassiererin :     

Frau KAUT-RICHTER Marie-Thérèse
Helbergweg, Steffeshausen, 25
4790 BURG-REULAND     

Tel. : 080/32 97 62